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    Tierschutz als Herzensangelegenheit

    „Ich würd‘ mir selbst ´ne Giraffe in den Garten stellen!“, sagt die 32-jährige Tierschützerin Katja Schleider aus Delmenhorst. Ihre Tierliebe geht weit über die der meisten Menschen hinaus. Doch ihre helfenden Tätigkeiten werden leider oft verkannt.
     
    „Tierschutz Delmenhorst“ nennen sich Katja Schleider und Nele Volberg, die sich mit viel Herzblut um in Not geratene Tiere kümmern. Seit 2009 helfen die Beiden jedem Tierhalter, der –aus welchen Gründen auch immer- ihr Tier abgeben müssen. Ob Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Frettchen, Spitzmaus oder Schildkröte: Die Kleintiere bekommen eine artgerechte Unterkunft und werden im besten Fall an neue Tierliebhaber vermittelt. Nicht nur, wenn die Halter das Tier für immer weggeben müssen, auch, wenn ein Urlaub bevorsteht, helfen die Tierschützerinnen gern: „Wir übernehmen beispielsweise für Kaninchen eine Urlaubsbetreuung. Pro Tier und Tag einen Euro. Ich finde das ist ein fairer Preis“. Und auch wenn Tierheime oder Auffangstationen keine Kapazitäten mehr haben, um kranke oder Fundtiere aufzunehmen springt „Tierschutz Delmenhorst“ ein.
     

    Starker Konkurrenzkampf unter Tierschutzvereinen

    Katja Schleider bedauert, dass ein starker Konkurrenzkampf unter den verschiedenen Tierschutzvereinen herrsche. So würde ihre Tätigkeit nur gelduldet, da sie kein eingetragener Verein sei. Als Privatpersonen finanzieren sie ihr Projekt selbst; Geld verdienen können sie damit natürlich nicht. Sie verlangt außerdem eine Notdiensteinrichtung, welche sich 24 Stunden am Tag um die Belange der Tierhalter kümmert: „Hilfe wird ja nicht nur in der Woche und von 8 bis 18 Uhr benötigt“, sagt Schleider. Sie selbst ist in äußersten Notfällen auch außerhalb ihrer normalen Ansprechzeiten erreichbar.
     

    „Find-mich“ hält sie in Trab

    Unangenehme oder besonders dringende Fälle werden gern an die Frauen abgetreten, doch Katja und Nele helfen gern. So arbeiten sie momentan an einem Großprojekt: Der mittlerweile stadtbekannte Jack-Russel-Mix, den sie „Find-mich“ tauften, soll eingefangen und vor den Gefahren der Stadt geschützt werden. Doch der Hund ist clever und lässt sich nicht so einfach in die Falle locken. Schleider vermutet, dass er ein Auslandshund sein könnte, da er das Leben als Straßenhund bisher gut zu überstehen scheint. Aber die Gefahr lauert auf den Straßen, denn gegen Autos kommt selbst der schlauste Hund nicht an.
     

    Kunterbunte Tier-WG

    Zurzeit beherbergt Katja Schleider über 50 Tiere: Drei Hunde, zehn Katzen, zehn Kaninchen, 40 Meerschweinchen, Wellensittiche, Hühner, Spitzmausbabys und eine Landschildkröte. Viele der Tiere sind noch zu vermitteln, so zum Beispiel fünf Katzen und zehn Meerschweinchen. Doch manche ihrer Mitbewohner möchte sie nicht wieder hergeben, weil sie ihr so ans Herz gewachsen seien, sagt sie. Aber nicht nur die Vielzahl der Tiere ist außergewöhnlich, auch deren Unterbringung: Hühner, Meerschweinchen, Kaninchen und Wellensittiche leben gemeinsam in einer großen Voliere. Und das erstaunlich friedlich. Nur der freche Pennantsittich, der auch in der tierischen WG wohnt, lässt es sich nicht nehmen, seine Stuntflüge an ahnungslosen Besuchern auszutesten.
     

    Jahrelange Erfahrung hilft auch bei Exoten

    Auf die Frage, ob es Ausschlusskriterien bei der Beherbergung gäbe, sagt die Tierliebhaberin: „Giftschlangen und Skorpione, die sind mir doch suspekt“. Nach kurzem Überlegen fügt sie jedoch hinzu: „Vermutlich würde ich die Tiere trotzdem erst einmal aufnehmen, mir aber schnell einen Experten suchen und sie weitergeben“. Wenn sie mal ein Tier aufnimmt, bei dem sie sich nicht sicher über deren Haltung ist, befrage sie einen ihrer Experten-Kontakte. Oftmals reiche aber auch schon eine Recherche im Internet, um offene Fragen zu klären. Ihr jahrelang gesammeltes Wissen führe sie dabei aber meist schon in die richtige Richtung.
     
    Um die Kosten für Futter und Ausstattung möglichst gering zu halten, holt sie beispielsweise das Heu für die Meerschweinchen von einem Bauern und Gemüse für die Nager von einem lokalen Gemüsehändler, statt im Fachhandel. Aber auch über Futterspenden von anderen Tierhalten freue sie sich: “Wenn es dem eigenen Tier nicht schmeckt, bitte nicht wegwerfen, sondern spenden!“.
     
    Kontakt: Homepage Tierschutz Delmenhorst

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