Deldorado 01 2021
Fußball-WM
1. Juli 2014

Wer wird Weltmeister 2014?

SO TIPPEN BEKANNTE DELMENHORSTER DIE WM
Wer traut wem den Titel zu? Wird Deutschland Weltmeister, Gastgeber Brasilien, oder doch ein Außenseiter? Das Deldorado hat es geschafft, ein paar bekannten Delmenhorstern ihre persönlichen Tipps für die Fußball-WM 2014 zu entlocken.
 
Sobald ein Großereignis wie die Fußball-WM ansteht, fühlt sich plötzlich jedermann zum Fußballexperten berufen. Die Aufregung ist groß, die Spannung steigt, und alle fragen sich: Wer tritt die Nachfolge von Spanien und Italien an? Wird Deutschland in diesem Jahr endlich Weltmeister? Zwar trübte das bittere WM-Aus für Marco Reus die Vorfreude der Fans empfindlich, doch nach dem fulminanten Auftaktsieg gegen Portugal sind sich die Befragten sicher, wer am Ende die Trophäe in die Höhe streckt.
 

Nicht überall WM-Stimmung

Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert sei zwar keine ausgewiesene Fußballkennerin, fiebere aber mit der deutschen Mannschaft mit: „Seit der Fußball-WM 2006 in Deutschland, die Berlin zu einem Fest der Kulturen hat werden lassen, bin ich leidenschaftlicher WM-Fan geworden. Ich wünsche mir, dass Deutschland unter den Top 3 sein wird. Auch Brasilien würde ich es gönnen, oder Portugal. Vielleicht werden wir ja in diesem Jahr Weltmeister“, hofft sie. Noch nicht ganz in WM-Stimmung befindet sich hingegen Christian Wüstner, Sprecher der Innenstadtkaufleute: „Ich hatte gerade beruflichen Stress. Aber auch die OB-Wahl hat mich sehr beschäftigt, schließlich wollte ich wissen, wer hier in Kürze am Ruder sitzt. Ich würde mich sowieso eher als Gelegenheitsgucker bezeichnen, der Fußball im Allgemeinen nicht so schaut“, gibt er zu.
 

Gigantisches Fußballgedächtnis

Als „absoluten Fußballfreak“ bezeichnet sich der kommende Rathauschef Axel Jahnz: „Seit 1966 habe ich jede Weltmeisterschaft verfolgt, ich kann fast alle Spiele rekonstruieren“, erzählt er. Vor allem die aktuelle WM bereite ihm viel Freude: „Man sieht schnelle Spiele mit offensiver Ausrichtung, das liebe ich sehr“, schwärmt Jahnz. Gastgeber Brasilien sieht er im Finale gesetzt. Und was sagt Noch-Oberbürgermeister Patrick de La Lanne zum Ausgang der WM? Zu seinen Top 3 zählen Deutschland, Brasilien und Italien: „Ich freue mich auf eine faire WM mit den besten Mannschaften der Welt“, sagt er ganz diplomatisch. Auch SWD-Geschäftsführer Hans-Ulrich Salmen drückt den Deutschen die Daumen: „Im Halbfinale wünsche ich mir neben Deutschland noch die Niederlande, Brasilien, und Argentinien. Sie alle spielen einfach den schönsten Fußball“, erklärt er.
 

Tröte schlägt Vuvuzela

Deutlich direkter ist da schon Stadtmarketing-Geschäftsführer Axel Langnau. Er gibt sich als einen von gefühlten 55 Millionen Bundestrainern aus: „Meine Favoriten sind Brasilien, natürlich Deutschland und Holland“, sagt er. Vor allem die Begegnung von Weltmeister Spanien gegen die Niederlande hat es ihm angetan: „Das Spiel der Holländer war echt sehenswert. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Robben hinsichtlich seiner Laufgeschwindigkeit eine springende Gazelle ist und nach verhängter Spielsperre in den Zoo zurück müsste“, scherzt er. Wenn das Horn erschallt, kann es sich nur um Nachwächter Jan Tut alias Ortwin Zielke handeln. Findet sich bei seinen abendlichen Rundgängen durch Delmenhorst denn noch Zeit für die WM? „Ich habe zwar Null Ahnung vom Fußball, aber die großen Spiele mit deutscher Beteiligung schaue ich mir zuhause an“, erzählt er. Übrigens liegt Jan Tut voll im Trend: „Meine Tröte macht jede Vuvuzela vergessen.“
 

Public Viewing zur WM

Zwar gibt es kein zentrales Public Viewing auf dem Rathausplatz, doch in zahlreichen Kneipen und Biergärten werden die Spiele gezeigt. Wenn Deutschland aufläuft, wird auch die Divarena zum Fußballtempel. Die Geschäftsführer Gunter Zinkgraf und Christoph Becker freuen sich auf die Deutschlandspiele, zeigen sie doch erstmals eine WM im Event-und Kulturtheater: „Wer der deutschen Mannschaft nicht allein zuhause die Daumen drücken möchte, der kann gern auf ein schönes Bierchen zu uns kommen“, verrät Zinkgraf. Auf einer viereinhalb Meter großen Leinwand werden die Spiele gezeigt, die Lautsprecheranlage sorgt für den passenden Stadionsound. „Die Stimmung bei uns ist sensationell. Sogar richtig große Fahnen haben die Gäste mitgebracht“, schwärmt Becker. Nicht zu vergessen: Er sieht Deutschland im großen Finale.


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