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    Kriminal-statistik 2013

    DELMENHORST IST KEINE KRIMINALITÄTS-HOCHBURG
    Lange haftete Delmenhorst der Ruf an, eine der gefährlichsten Städte Deutschlands zu sein. Doch mit dieser Vorstellung hat die Realität längst nichts mehr zu tun. Und auch die Situation am Bahnhof ist deutlich ruhiger als noch vor Jahren. Die Kriminalitätsstatistik der Polizei für 2013 belegt das.
     
    Im Jahr 2013 ist die Anzahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr in Delmenhorst zurückgegangen. 2012 waren es insgesamt 9.188 bekanntgewordene Straftaten, während die Zahl 2013 auf 7.855 sank. Rein rechnerisch bedeutet dies ein Minus von 14,51 Prozent. Allerdings hat die Polizei 2012 ein sogenanntes Umfangverfahren auf Trab gehalten, ein Delikt, bei dem gleich in 1.698 Fällen wegen Leistungsbetrugs ermittelt worden ist. Rechnet man dieses Verfahren heraus, ergibt sich für das Jahr 2012 die Fallzahl 7.490, was dann einem Plus von 365 Straftaten bzw. 4,87 Prozent im Jahr 2013 entspricht.
     

    Aufklärungsquote gestiegen

    Die Aufklärungsquote, also die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen im Verhältnis zur Gesamtfallzahl, ergibt für die Stadt Delmenhorst im Jahr 2013 einen Anstieg von 64,33 Prozent auf 66,3 Prozent und somit ein Plus von 2 Prozent. Typischerweise am meisten aufgeklärt werden können Taten bei denen es eine Beziehung zwischen Opfer und Täter gibt, etwa bei Körperverletzungen, während Sachbeschädigungen in der Polizeisprache als eher „aufklärungsungünstig“ gelten.
     

    Weniger Diebstähle

    Seit Jahren ist die Anzahl der Diebstähle rückläufig. 2012 machte sie noch 3.363 Taten aus, 2013 waren es „nur“ noch 2.835. Entgegen dem Landestrend ging auch die Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle in der Stadt zurück, von 221 auf 219. Neben einer Verlagerung der Kriminalität hin zu Betrug und sogenannter Computerkriminalität macht die Polizei unter anderem auch ihr Präventionsprogramm dafür mitverantwortlich. Um es Einbrechern schwerer zu machen, fährt die Polizei gezielt in Wohngebiete und macht Bürger auf Schwachstellen aufmerksam, etwa bei verlassenem Haus auf Fenster, die auf Kipp stehen Fenster oder Ähnliches.
     

    Computerkriminalität nimmt zu

    Rasant zugenommen haben nicht nur in der Stadt Delmenhorst, sondern im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst, Oldenburg/Land, Wesermarsch jene Fälle von Straftaten, bei denen ein Computer zum Einsatz kam. Wobei die Polizei zwischen der allgemeineren Internetkriminalität und der Computerkriminalität im engeren Sinne unterscheidet. Unter die 2.200 Fälle von Internetkriminalität im Jahr 2013 (1.064 Fälle 2012) fallen Cybermobbing, illegale Downloads oder auch ebay-Betrügereien. Die Computerkriminalität im engeren Sinne, von der es im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion 2012 insgesamt 180 Straftaten gab und 2013 675, fallen Taten, die Spezialkenntnisse erfordern, wie der Betrug mit EC-Kartendaten oder Ähnliches.
     

    Kaum Probleme mehr am Bahnhof

    Erfreulich ist die Entwicklung am Bahnhof, der lange das Sorgenkind der Polizei war. Dank klassischer Musik, Kameraüberwachung sowie Präsenz der Polizei und des Kriminalpräventiven Rats ist die Zahl der Körperverletzungen zurückgegangen. Wurden 2012 noch insgesamt 80 Körperverletzungen verübt, waren es 2013 noch insgesamt 52.
     

    Häufigkeitszahl entscheidet

    Entscheidend für die Bewertung der Kriminalitätslage einer Kommune ist übrigens die sogenannte Häufigkeitszahl, welche die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner ausdrückt. In Delmenhorst lag sie 2013 bei 10.512, der Landesschnitt kreisfreier Städte liegt bei 9.392. Wilhelmshaven liegt bei 11.138.
     

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