Yohandra sieht in die Zukunft
1. Januar 2014

Wird 2014 ein Schreckens -jahr für Delmenhorst?

VOODOO-PRIESTERIN YOHANDRA LEYES SCHAUT IN DIE ZUKUNFT
Neues Jahr, neues Glück? Wer kann schon sagen, wie es mit Delmenhorst 2014 weitergeht? Voodoo-Priesterin Yohandra Leyes, Betreiberin des Casa De La Luz an der Koppelstraße, wagt einen Versuch und prophezeit leider viel Schlechtes für das neue Jahr. Exklusiv gewährt das Deldorado seinen Lesern damit einen Blick in die Zukunft, wie Yohandra sie sieht.
 
Was tut sich in der Politik? Wie geht es weiter mit der Innenstadt? Wie entwickelt sich die Wirtschaft? Im neuen Jahr werden die Karten möglicherweise wieder neu verteilt. Wir wollten genauer wissen, was auf Delmenhorst zukommt und haben die Voodoo-Priesterin Yohandra Leyes um Hilfe gebeten. Zu ihr kommen Kunden aus der ganzen Welt, damit Yohandra für sie in ihre Glaskugel schaut. Exklusiv für uns hat sie einen Blick in die Zukunft geworfen. Doch es sieht leider nicht gut aus, denn Delmenhorst ist laut Leyes voller negativer Energie: „In der Stadt kommen viele Seelen nicht zur Ruhe, hier ist so viel Negatives“, erklärt sie. So lange die negative Energie nicht vertrieben werde, könne hier kaum jemand sein Glück finden. Ist das etwa der Grund dafür, dass hier so viel schiefläuft?
 

Wer wird Oberbürgermeister?

Auch über Politik wollen wir mit der Voodoo-Priesterin sprechen. Zwar kennt sie die potenziellen OB-Kandidaten nicht, trotzdem kann sie mit Fotos der Personen die Politiker erschreckend gut charakterisieren. Als Erstes fragen wir nach dem SPD-Kandidaten Axel Jahnz, dem derzeit amtierendem Bürgermeister in Hude. „Axel Jahnz scheint eine sehr, sehr gute Seele zu sein“, sagt sie, „aber es sind viele gegen diese gute Seele.“ Damit meint sie die politischen Gegner, wie die CDU. Laut Yohandra hätte er gute Chancen, die Wahl zu gewinnen. „Seine Ideen sind sehr gradlinig, er hält, was er verspricht“, erzählt sie.
 

„Sie hat eine müde Seele“

Auch ein Foto von CDU-Kandidatin Heidi Naujoks zeigen wir ihr und wollen wissen, wie hoch ihre Chancen sind: „Ihre Seele ist sehr müde, sie hat viele emotionale Probleme. Aber sie hat sehr viel Süßes in ihrer Seele“, charakterisiert Yohandra die 56-jährige Politikerin. Wahrscheinlich werde sie eine hohe Position einnehmen, ob das der Posten des Oberbürgermeisters sein wird, kann die Voodoo-Priesterin jedoch nicht voraussagen.
 

„Wie ein Stein auf einem Weg“

Aber auch Patrick de La Lanne könnte ein ernstzunehmender Gegner werden. Zwar hat er die SPD auf eigenen Wunsch verlassen, trotzdem könnte er theoretisch als Parteiloser erneut für den Oberbürgermeister-Posten kandidieren. Dass der zurzeit noch amtierende Oberbürgermeister erneut zur Wahl antritt, glaubt Yohandra aber nicht. „Er ist wie ein Stein auf einem Weg. Er kann nicht nach vorne und nicht nach hinten.“ Aber egal wer gewinnt, nach der Wahl soll es ein paar positive Veränderungen geben: „Einige Gesetze werden gelockert, das wäre auch gut für die Menschen hier.“
 

Krankenhaus-Dilemma: Wer mit wem?

Das Klinikum-Dilemma wird uns 2014 ebenfalls garantiert noch beschäftigen, seit Monaten steht die Frage im Raum: Wer fusioniert mit wem? „Das St. Josef-Stift wird nicht alleine bleiben“, meint Yohandra. Ob es eine Fusion mit dem Klinikum geben wird oder mit einem anderen Krankenhaus, kann sie jedoch nicht sagen. „Das Klinikum wird bleiben und nicht schließen müssen. Es kommt eine positive Veränderung und es wird auch eine Lösung gefunden“, sagt sie. Ob die beiden Krankenhäuser nun doch noch zusammenfinden? Yohandras Prophezeiung schließt das zumindest nicht aus.
 

Was passiert mit der Innenstadt?

Im Innenstadtbereich gibt es etliche Leerstände, der Kaufpark ist so gut wie ungenutzt und trotz immer wieder aufkommender Gerüchte um potenzielle Investoren für den Hertie-Klotz steht auch dieser immer noch leer. Yohandra wundert das nicht: „Es wollten Leute investieren, aber es gibt eine Barriere. Da liegt ein Stein im Weg.“ Ein Stein? Doch nicht etwa Patrick de La Lanne? Auch diese Barriere komme von der negativen Energie, welche die Stadt durchflute. Sie verhindere positive Entwicklungen. Im vergangenen Jahr wollte die Stadt außerdem ihr Image mit der schicken neuen Innenstadtpflasterung aufpolieren. Aber auch das wird laut der erfahrenen Voodoo-Priesterin nicht helfen: „Auf dem Platz sind viele gestorben, viele Menschen wurden umgebracht. Die Seelen finden ihre Ruhe nicht.“ Unruhige Seelen lassen sich schließlich nicht einfach überpflastern.
 

Ein Ritual würde helfen

Yohandra sieht nur einen einzigen Weg, um Delmenhorst von der negativen Energie zu befreien: ein aufwendiges Ritual mit ihr als Priesterin und einigen Zen-Männern und Zen-Frauen zur Unterstützung. Damit könne sie der Stadt aus der Bredouille helfen und die negative Energie endgültig verbannen. Der Haken an der Sache: Ein solches Ritual würde sie so viel Kraft und Energie kosten, dass sie selbstverständlich auch dementsprechend entlohnt werden möchte, sagt sie. Also: Wer rettet die Stadt? Mit 40.000 Euro kann man sich hier den Heldenstatus erkaufen.
 

„Ein gutes Jahr für die Liebe“

Gott sei Dank konnten wir Yohandra auch noch etwas Positives entlocken. Zwar steht es schlecht um die Wirtschaft, dafür stehen die Sterne gut für die Liebenden: „2014 wird ein gutes Jahr für die Liebe. Verlorene Lieben werden sich wiederfinden und neue Lieben werden sich finden“, sagt sie. Na immerhin, dann bleibt ja noch ein bisschen Hoffnung auf ein schönes Jahr 2014. Ob man an die Weissagung glaubt, ist allerdings jedem selbst überlassen.
 


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