fabian
1. August 2013

Von Punkrock zu Alternative

LONG ROAD TO RIUN WOLLEN LOCAL HEROES BANDCONTEST ROCKEN


Long Road To Ruin haben einen Neuanfang gewagt: Vor einiger Zeit traten die vier Jungs aus Ganderkesee unter dem Namen Idolfrei auf, jetzt starten sie durch mit neuem Namen, neuem Stil und weiblicher Unterstützung.

 

Long Road To Ruin geben mächtig Gas: In nächster Zeit stehen einige Auftritte und die Teilnahme am Local Heroes Bandcontest an. Sogar ein eigenes Musikvideo hat die Band gedreht und zurzeit wird an fünf Songs für die erste EP gebastelt: „Die müssen noch ausgefeilt und fertig geschrieben werden“ erzählt die 19-jährige Anna, Schlagzeugerin der Band. Allerdings soll die Platte am Ende nicht verkauft, sondern online zum Download zur Verfügung gestellt werden. Fans können sich dann auf der Homepage und bei Facebook die neuen Stücke kostenlos herunterladen.

Neuer Stil

Als Idolfrei gingen sie eher in Richtung Punkrock, im letzten Jahr orientierten sie sich neu, änderten die Besetzung und den Namen. Ihre Musik lässt sich laut Band nun als „Alternative mit progressiven Einflüssen“ beschreiben. Die Frage nach ihren musikalischen Vorbildern wird wie aus der Pistole geschossen von allen gleichzeitig beantwortet: „Tool!“ Ihre alte Musik ist abgeschrieben: „Wir wollen eher in die Richtung gehen, die wir jetzt machen, möglichst keine alten Songs“, erklärt Lucas, der 22-jährige Gitarrist der Band. Der neue Stil hat schon für Kopfzerbrechen gesorgt: „Wir wussten nicht, wie es ankommen würde. Wir haben solche Musik selbst noch nie gehört“, sagt der 21-jährige Eike, ebenfalls Gitarrist

Viele Herausforderungen

Ansonsten sehen die fünft das Ganze aber ziemlich locker: „Es ist schon noch Spaß und ein Ausgleich zum Arbeitsleben“, sagt Eike. Trotzdem seien auch Ergebnisse wichtig. „Wir wollen schon ein bisschen was erreichen“, findet auch Anna. Dafür bieten sich in Zukunft einige Gelegenheiten, wie zum Beispiel der Local Heroes Bandcontest. „Es konnte sich jeder anmelden, es werden aber nur fünf Bands genommen“, freut sich Eike, denn ihr Demo-Tape hat offensichtlich überzeugt. Im September spielen sie gegen die vier anderen Bands aus der Umgebung, um sich für den Landesentscheid zu qualifizieren. Etwas Konzert-Erfahrung können die fünf auch schon vorweisen, bis jetzt haben sie in neuer Besetzung sechs Auftritte gemeistert, „über die Hälfte davon im Kerem“, lacht Anna. Wer die Band gern mal live sehen möchte, hat am 23. August die Gelegenheit dazu. Long Road To Ruin werden beim „Umsonst und Drinnen“ der Kleinkunstbewegung Delmenhorst im Slattery’s auftreten. Auch Projekte zusammen mit anderen Bands sind in Planung. Dazu wollen die Band-Mitglieder aber noch nichts Genaueres verraten.


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