Schweinemarkt
1. Juli 2013

Nachbericht Nichtstattfest

EINE UNGLAUBLICH AUSGEFALLENE PARTY

Es war eine ausgefallene Party, die vom 7. Juni bis 9. Juni 2013 in der Delmenhorster Innenstadt stattfand. Ausgiebig gefeiert wurde an diesem Datum das Delmenhorster Nichtstattfest 2013.

 

Sowohl der Organisator als auch die Stadtverwaltung hatten sich in diesem Jahr wirklich alle Mühe gegeben, das Delmenhorster Nichtstattfest zu einem vollen Erfolg zu machen. Nach einigem Hin und Her hatten die Verantwortlichen letztlich alle bürokratischen Hürden überwunden und die Bands zusammen. In diesem Jahr spielten in der City die Combos Kein Ton,  Sound of Silence  sowie  Die Partyzerstörer. Auch der Headliner Bodo mit dem Bagger, den die Verantwortlichen für einen Auftritt auf dem Rathausplatz verpflichteten, hatte seine Fans.

 

Lärm war kein Thema

Die diesjährige Party war tatsächlich kein Vergleich zu den Events vergangener Jahre, als sich die Massen durch die Fußgängerzone drängen mussten und Künstler wie Markus, Sweety Glitter oder  Peter Kent auf dem Rathausplatz aufgetreten waren. Ein weiterer  Positivaspekt der 2013er-Party: In Sachen Lärm gab es keinerlei Probleme, aufgrund der der geringen Lautstärke kam der Lärmschutzbeauftragte gar nicht erst zum Einsatz, auch ein Lärmschutzgutachten wurde diesmal nicht benötigt. Kritik gab es allerdings am kulinarischen Angebot des Nichtstattfests: Statt Bratwurst und Andechser wie noch im Vorjahr gab es 2013 nur allerhand Luftiges und Trockenbier.

 

Neuauflage 2014?

Einer der Publikumslieblinge beim Nichtstattfest war die Band Kein Ton am Schweinemarkt. Besonders die Anwohner freuten sich, dass sie trotz geöffnetem Fenster nicht von ihr gestört wurden. Obwohl einige Nörgler beklagten, dass in den vergangenen Jahren mehr am Schweinemarkt los gewesen sei. Was 2013 ebenfalls positiv auffiel: Da bei Weitem nicht so viele Gäste die Innenstadt bevölkerten, entstand kein unangenehmes Gedränge in der Langen Straße, jeder hatte genug Platz, durch die Stadt zu flanieren. Auch störendes, übermäßiges Lachen oder freudige Gesänge dürfte vom 7. bis 9. Juni niemanden in der Innenstadt belästigt haben. Ob der Erfolg des Nichtstattfests 2013 ausreicht, um im kommenden Jahr eine Neuauflage zu ermöglichen, bleibt abzuwarten. Darüber müssen der Veranstalter und die Stadtverwaltung zu gegebener Zeit neu entscheiden.


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