Tipps für den Frühling
1. März 2014

Ideen für Balkon und Garten

DER FRÜHLING NAHT
Wenn es nach einem tristen Winter endlich auf den Frühling zugeht, juckt es vielen in den Fingern, ihre Gärten oder den eigenen Balkon mit farbenfrohen Pflanzen zu verschönern. Und die Vielfalt an Blumen und Möglichkeiten ist groß.
 
Im Frühling stehen viele Aussaaten an. Wer seine Beete aber nicht mit Gemüse bestücken möchte, kann sich einen schönen Ziergarten anlegen. Zu den klassischen Frühblühern gehören unter anderem Primeln, Narzissen, Tulpen oder Stiefmütterchen. Sollte man es versäumt haben, bereits im vorigen Herbst Blumenzwiebeln in die Erde zu setzen, kann man vorgezogene Tulpen in Gärtnereien kaufen. Dadurch darf man sich schon Anfang Februar an den farbenfrohen Blumen erfreuen. Um lange etwas von den Blüten zu haben, ist es ratsam, den Topf an einen kühlen Ort zu stellen. Ab März können die Blumen dann auch in den Garten gepflanzt werden.
 

Primeln – die perfekten Frühlingsblumen

Primeln gehören zu den sogenannten Saisonblühern. Ihre Blüten gibt es in vielen Farben, die man zum Teil bereits im Februar bestaunen kann. Sie eignen sich perfekt für Gartenanfänger, weil sie in jedem guten durchlässigen Boden gedeihen, lediglich in der Blütezeit viel Wasser brauchen und nicht zurückgeschnitten werden müssen. Und da Primeln auch in Kästen gepflanzt werden können, eignen sie sich auch für den heimischen Balkon. Zu den beliebteren Frühlingsblumen zählen auch Dahlien und Begonien. Diese sollte man erst nach den Eisheiligen im Mai pflanzen, weil sie kälteempfindlich sind. Man kann sie aber auch jetzt schon setzen und die Töpfe an einem geschützten Ort aufstellen. So haben sie einen Entwicklungsvorsprung vor den später eingesetzten Blumenzwiebeln und Knollen.
 

Farbenvielfalt auf dem Balkon

Auch für den Balkon gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihn zu verschönern – und dafür braucht man nicht unbedingt den grünsten Daumen. Petunien, Geranien oder Strauchmargeriten eignen sich besonders für sonnige Balkone. Bei schattigen Plätzchen sollte man sich eher für Fuchsien, Fleißige Lieschen, Chrysanthemen oder Schneeflockenblumen entscheiden. Wichtig ist, dass man diese Blumen nicht zu oft gießt, denn dadurch entsteht eine Staunässe, die zu Fäule führen kann. Außerdem sollte man Balkonkästen generell nicht zu voll pflanzen. Bei einem Meter Länge reichen vier bis fünf Blumen. Wer es lieber ungewöhnlich und mediterran möchte, sollte es mit einer Bougainvillea versuchen. Diese ist wegen ihrer exotischen Farben ein schöner Blickfang und blüht von Frühling bis Herbst. Alles, was sie braucht, sind ein sonniger Platz und viel Wasser.
 

Alternative Kräutergarten

Wenn man mit Blumen allerdings nicht viel am Hut hat, ist ein kleiner Kräutergarten eine gute Alternative. Er kann sowohl im Garten als auch in ein paar Töpfen auf dem Balkon angelegt werden und ist recht pflegeleicht. Obendrein kann man die frischen Kräuter, zum Beispiel Basilikum oder Thymian, gut zum Würzen beim Kochen verwenden.
 


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