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1. April 2013

Beady Belle: Cricklewood Broadway

Wenn ein ganzes Album auf einem Erfolgsroman basiert, noch dazu auf einem so komplexen wie „Zähne zeigen“ von der britischen Schriftstellerin Zadie Smith, klingeln ja leicht mal die Alarmglocken. Kunst kann bekanntlich anstrengend sein. Nicht so im Fall von Beady Belle. Das norwegische Jazz-Pop-Ensemble um die Sängerin Beate S. Lech, die gerne mal mit Norah Jones verglichen wird, legt auf „Cricklewood Broadway“ eine wunderbare Leichtigkeit an den Tag.

 

Die stilistische Abwechslung spiegelt dabei auf unaufgeregte Weise die kulturelle Vielfalt der Romanvorlage wider. Und der Aufruf in „So Far So Good“, das Beste aus unserem ach so kurzen Leben zu machen, sagt zwar nichts Neues, aber wer wäre nicht geneigt, Beates Einladung zu folgen: „Right now“ is the alibi we need to celebrate and enjoy!


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